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Inhaltsverzeichnis


Eine Zeitreise in die Vergangenheit sind die Geschichten einzelner Orte.
Fachkundige Autoren haben Berichte von Zeitzeugen gesammelt, in Archiven geforscht und berichten über Archäologie, Bau- und Bodendenkmäler, Historische Persönlichkeiten, Grabmäler und Epitaphe, Häuserchroniken usw.

Wir bedanken uns bei den Autoren, die uns diese Artikel zur Verfügung gestellt haben.



                           


Bitte entsprechende anklicken:


Adlkofen                                                                                        
Altdorf
    Eugenbach

Altfraunhofen
    Die Reichsherrschaft Fraunhofen

Baierbach

Bayerbach

Bodenkirchen
    Aich
    Binabiburg
    Bonbruck
    Litzelkirchen
    Rothenwörth
    Treidlkofen
    Wifling

Bruckberg

Essenbach

Ergolding


Ergoldsbach noch keine Abhandlung erhalten


Fraunhofen

Furth









                                                                                           
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Gerzen
    Vilssattling

Hohenthann                                                                                                                                 
Kröning
    Bödldorf    
    Wippstetten


Kumhausen
    Ramelkam         
    Obergangkofen/Götzdorf 
    Link zu Wiki über die Hofmark Obergangkofen 











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Adlkofen

Der Name Adlkofen wurde um 970, eine Pfarrei erstmals im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Die heutige Gemeinde Adlkofen hat 95 Ortsteile und ist reich an Geschichte, Kunstschätzen und Bau- und Denkmälern, die wir hier nach und nach vorstellen wollen.

Ortsteil Jenkofen

In einer Landshuter Urkunde wird 1334 erstmals „Jenchouen“ genannt. Herzog Heinrich der Reiche machte 1422 und 1449 bedeutende Stiftungen für die Marienkirche. Wahrscheinlich standen sie im Zusammenhang einer beginnenden Wallfahrt. Das erste Wallfahrtsbild war möglicherweise eine gotische Madonna mit Kind aus der Zeit um 1420. Im 18. Jhd. wurde das Gotteshaus Ziel von Pfarrwallfahrten. In der Beschreibung der Pfarreien des Bistums Freising von 1738 heißt es, dass von Maria-Hilf Gnaden ausgingen. Benachbarte Pfarreien zögen in Prozessionen hierher. Votivtafeln von der Barockzeit bis ins 21. Jhd. zeugen vom Wallfahrtsleben. In der Nacht zum 1. Mai 1945 explodierten elf Granaten, 200, 100 und 20 Meter von der Kirche entfernt. Das Gotteshaus erlitt keinen Schaden. Drei Granatteile sind in der Nähe der Votivtafeln angebracht. Eine Inschrift besagt: „Innigsten Dank der lieben Muttergottes und dem hl. Josef für die wunderbare Hilfe. Josef Mayr, Pfarrer.“ Das neueste Votivbild stammt von der Wallfahrt des Pfarrverbandes Kumhausen im Jahr 2011. Ein Anliegenbuch liegt auf.
Eine Erinnerung an den Stifter erfolgt alle vier Jahre anlässlich der Landshuter Hochzeit. Herzog Heinrich der Reiche war ja der Großvater des Bräutigams Georg.

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Die Entwicklung der Gemeinde Altdorf
(von Monika Weigl)

Altdorf Luftaufnahme
Die heutige Gemeinde Altdorf, bestehend aus den einst selbstständigen Gemeinden Altdorf, Eugenbach und Pfettrach, hat in den vergangenen Jahrzehnten einen rasanten Umbruch und eine ungeahnte Entwicklung erlebt. Altdorf wurde nicht nur aufgrund seiner topographischen und infrastrukturellen Lage im Raum Landshut zu einem beliebten Wohnort. Auch ein überregionales Kultur- und Freizeitangebot ist aufgrund der Nähe Altdorfs zu den Städten Landshut und München sowie zu den Fremdenverkehrsgebieten vorhanden. Ein reges Vereinsleben erlaubt allen Mitbürgern, die auch die Geselligkeit lieben und zu schätzen wissen, ein erholsames Verweilen in der Gemeinde.

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Der Hirschauerhof in Altdorf aus dem 17. Jahrhundert
Schon Jakob Gandorfers Vorfahren lebten im Hirschauerhof in Altdorf. Zum Ensemble des Anwesens gehören das Wohnstallhaus aus dem 17. Jahrhundert und Wirtschaftsgebäude, die im 19. Jahrhundert erneuert wurden. Der Haustyp des Hirschauerhofs, dessen Wohnstallhaus mit einem sogenannten "Frackdach" versehen ist, wird in der Fachliteratur als "eigenwillig" und "eindrucksvoll" beschrieben.

Die Landshuter Zeitung berichtete darüber in der Serie “Denkmalgeschützte Anwesen im Landkreis” (6)
am 27. September 2014, nachzulesen in der PDF-Datei:

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Die Entwicklung der Gemeinde Altdorf
(von Monika Weigl)

Altdorf Luftaufnahme
Die heutige Gemeinde Altdorf, bestehend aus den einst selbstständigen Gemeinden Altdorf, Eugenbach und Pfettrach, hat in den vergangenen Jahrzehnten einen rasanten Umbruch und eine ungeahnte Entwicklung erlebt. Altdorf wurde nicht nur aufgrund seiner topographischen und infrastrukturellen Lage im Raum Landshut zu einem beliebten Wohnort. Auch ein überregionales Kultur- und Freizeitangebot ist aufgrund der Nähe Altdorfs zu den Städten Landshut und München sowie zu den Fremdenverkehrsgebieten vorhanden. Ein reges Vereinsleben erlaubt allen Mitbürgern, die auch die Geselligkeit lieben und zu schätzen wissen, ein erholsames Verweilen in der Gemeinde.

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Gemeinde Altfraunhofen

Abt Gregor II. Kirmayr
Ein Altfraunhofener als Abt des Kloster Sankt Veit an der Rott

Abt Gregor II. KirmayrAm 16. Oktober 1372 wird die Kirche von Vilsbiburg durch den niederbayerischen Herzog Friedrich an das Kloster Sankt Veit bei Neumarkt an der Rott übereignet. Und Vilsbiburg ist bis zur Säkularisation 1802 den Benediktinerpatres unterstellt, die als Vikare, die von St. Veit abgesetzte Pfarrei leiten. Das gute Leben in Vilsbiburg, fernab des strengen Konvents, vergleichen die Patres mit „der schönen Rachel“, im Gegensatz mit dem stupiden Klosterleben „der triefäugigen Lea“. Mancher in Vilsbiburg eingesetzte Vikar, kam als Abt in das Kloster St. Veit zurück.

Den in Altfraunhofen 1692 geborenen, späteren Abt Gregor II. Kirmayr schickte der St. Veiter Abt zum Studieren nach München und Salzburg. Der relativ junge Geistliche wurde 1721 zum Abt des Benedikinerklosters St. Veit gewählt. Er vertrat den Konvent als „Mitverordneter des Unterlandes“ auf den herzoglichen Landtagen in Landshut. Wo er die besondere Hochschätzung des Kurfürsten Maximilian Joseph erfuhr. Sechsspännig fuhr er mit der Kutsche zur Fronleichnamsprozession nach München.

Auf Stichen und Gemälden wird er mit einer Uhr dargestellt. Er konnte anhand der Uhr genau seine Sterbestunde voraussagen. 43 Jahre leitete er den Konvent, und nicht immer hatte er sich durch menschliche Stärke hervorgetan. Zu seinen Konventualen war er hart, unbeugsam und starrsinnig, bis zu seinem Tode im Jahr 1764.
Und dennoch hatte er viel geleistet und das Kloster mit seinen Bauten auf Vordermann gebracht – Abt Gregor II. Kirmayr – ein geborener Altfraunhofener.

© Peter Käser, Zenelliring 43/Binabiburg

PDF-Datei öffnenEinen ausführlichen Bericht des Heimatkundlers Peter Käser, Binabiburg, finden Sie in der PDF-Datei:


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Die Reichsherrschaft Fraunhofen

hatte ihren Sitz in Altfrauenhofen, ab ca. 1400 in Neufraunhofen. Das Geschlecht der Fraunhofen wird um 1010 erstmals schriftlich erwähnt, und zwar in einer Ebersberger Urkunde in der der Name des Zeugen „Adaluuart de Frowenhouen festgehalten ist.
Unser Vereinsmitglied Hans Jell, Taufkirchen, hat in einer geschichtlichen Zeitreise die “Reichsfreie Herrschaft Frauenhofen” ausführlich beschrieben. Ein Streifzug durch die Geschichte des uralten Adelsgeschlechtes der Fraunhofen zeigt uns ein Geschlecht das sich durch Bodenständigkeit, Umsicht und eine kluge Politik weitgehend aus Kriegen und Wirren zu Gunsten seiner Untertanen heraus halten konnte. Auch das soziale Engagement (Hospiz-Bau) war den Herren von Fraunhofen ein wichtiger Bestandteil ihrer Politik.

Die Reichsfreie Herrschaft Fraunhofen
Eine geschichtliche Zeitreise vom 8. bis zum 20. Jahrhundert

1 Ursprung der Fraunhofen
2 Der Aufstieg der Fraunhofen im 14. und 15. Jahrhundert
3 Die Schenken von Oed
4 Die Reichsunmittelbarkeit der Herrschaft Fraunhofen
5 Die Geschichte der Fraunhofen ab 1500
6 Theobaldi-Wallfahrt – Ursprung des Theobaldimarktes
7 Die Auflösung des hl. römischen Reiches deutscher Nation
8 Die neue Linie der von Soden-Fraunhofen

Den Inhalt des interessanten Vortrages von Hans Jell, Taufkirchen, finden Sie in der PDF-Datei:

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Gemeinde Baierbach


Drei alte Grabsteine in der Kirche von Baierbach
Grabmal des Wolfgang von Fraunhofen
Grabmal des Wolfgang von Fraunhofen
Das Grabmal des Wolfgang von Fraunhofen
Das Grabmal des Paters Doktor Stephan Schretl
Das Grabmal des Erasmus Schretl

Eine Grabstätte in unmittelbarer Nähe der Kirche entsprach der Erlösungssehnsucht der Menschen. Im Mittelalter war üblich, den Verstorbenen in einem Bild in Stein im Angedenken der Nachwelt weiterleben zu lassen. Die Grabplatten lagen am Boden, kamen später an die Kirchenmauer, und sind teilweise heute so zugeschliffen, dass keine Daten mehr entnommen werden können.
Umso wichtiger ist das Grabsteinbuch des Freisinger Fürstbischofs Franz Eckher auf Kapfing, der um 1690 viele Grabdenkmäler abzeichnen ließ, und daher der Originalzustand wiedergebend zur Verfügung steht.

Bei zwei von den drei hier beschriebenen Grabsteinen in der Andreaskirche von Baierbach, handelt es sich um solche Relikte, die im Original nicht mehr genau zu entziffern sind, obwohl sie relativ groß und in Marmor gefertigt sind. Auffallend ist die historische Schreibweise beim Grabmal des Wolfgang von Fraunhofen, der nach Angaben auf dem Stein, »… nackt und bloß, von Mutters Leib auf Urlaub« gewesen war.

Zwei Grabsteine sind den Orts-Adeligen der Schretl gewidmet, die ihren Sitz in Kölnberg bei Baierbach hatten. Valentin, Sigmund und Georg Schretl stifteten in Baierbach ein Benefizium (Messstiftung) zur Kirche »Zu Unserer Lieben Frau«. Eine kurze Genealogie zu den Schretl rundet die Forschung zu den Grabdenkmälern ab.

Durch das Auffinden und Durcharbeiten des Grabsteinbuches des Freisinger Fürstbischofs Johann Franz von Eckher aus dem Jahre 1693 in der Staatsbibliothek in München, war es nun möglich den drei Grabsteinen in der St. Andreaskirche von Baierbach wieder eine Identität zu geben.
Peter Käser, Binabiburg, Dezember 2013



Einen ausführlichen Bericht des Heimatkundlers Peter Käser, Binabiburg, finden Sie in der PDF-Datei:

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 Gemeinde Bayerbach

Archäologischen Ausgrabungen mit interessanten Ergebnissen

Im Jahr 2013 wurden im neuen Baugebiet, das auf zwei Ortsteile - Bayerbach und Feuchten - verteilt ist, Grabungen durchgeführt. Der Kreisarchäologe Thomas Richter fungiert als Bauleiter der Grabungen, die von Fachfirmen durchgeführt werden.

Auf der Straßentrasse traten Siedlungen zutage, deren Struktur gut erhalten ist, was laut Richter darauf schließen lässt, dass es nur wenige Erosionen gegeben hat. Die Grabungen sind noch nicht abgeschlossen und die Archäologen bauen darauf, noch eine Fülle von Informationen zu bekommen.


Einen ausführlichen Bericht finden Sie in der PDF-Datei:Moosen, Albert von Bruckberg und Ulrich von Falkenberg.

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Aich:

Pfarrkirche Sankt Ulrich, Patronat Sankt Ulrich von Augsburg
Geschichte von Aich. - Sankt Ulrich in Aich, Patrozinium und Geschichte
er des Landshuter Bürgermeisters Martin Freinhueber. Aus der Ehe gingen 12 lebende Kinder hervor.

Interessante Abhandlungen:

Pfarrkirche Sankt Ulrich, Patronat Sankt Ulrich von Augsburg
Geschichte von Aich. - Sankt Ulrich in Aich, Patrozinium und Geschichte 

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Litzelkirchen


Sanierung eines denkmalgeschützten Bauernhofes aus dem Jahr 1823
Sanierung Hof Brauner Litzelkirchen
Mit viel Liebe und ökologischem Gewissen saniert Hermann Brauner seinen aus dem Jahr 1823 stammenden "Hanslmeier-Hof" an der Bina bei Binabiburg (Gde. Bodenkirchen). Das Hofanlagenbuch von 1760 nennt in der Obmannschaft Binabiburg den ¼ Hof (= Hofgröße) des „Hanslmair“ als Lehen des Baron Egger von Kalling.

(Peter Käser, Binabiburg)

Nach unzähligen Handarbeitsstunden, ausgeführt nach alter Handwerkertradition, entstand nun ein denkmalgeschütztes Niedrigenergiehaus.

Bericht als PDF-Datei bitte anklicken


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Rothenwörth


Die Kirche Simon und Judas, Geschichtliche Nachforschungen zur Pfarreiengemeinschaft

Der aus Binabiburg stammende Heimatforscher Peter Käser hat seine geschichtlichen Nachforschungen der Gemeinde zur Verfügung gestellt.

Die ausführlichen und fundierten Berichte finden Sie in der Homepage und der dort aufrufbaren PDF-Datei.


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Treidlkofen

Pfarrkirche Sankt Ulrich, eine kunsthistorische Betrachtung, Unsere Heimat – Unsere Geschichte
Geschichtliche Nachforschungen zur Pfarreiengemeinschaft

Der aus Binabiburg stammende Heimatforscher Peter Käser hat seine geschichtlichen Nachforschungen der Gemeinde zur Verfügung gestellt.

Den ausführlichen und fundierten Bericht finden Sie in der PDF-Datei

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Wifling


Denkmalpreis für einen Hof aus dem 17. Jahrhundert

Für die Sanierung ihres Hofs in Wifling in der Gemeinde Bodenkirchen erhielt Stefanie Held 2002 den Denkmalpreis des Bezirks Niederbayern. Vermietet hat sie das aus dem 17. Jahrhundert stammende Anwesen an Erwin M. Moritz, der sich als Musiker über die hervorragende Akustik im ehemaligen Kuhstall freut.


Die Landshuter Zeitung berichtete darüber in der Serie “Denkmalgeschützte Anwesen im Landkreis” (3)
am 6. September 2014, nachzulesen in der PDF-Datei:

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Bruckberg

Die Wölfe vom Bocksberg

Bocksberg Geschichte vom Burgstall Bocksberg bei Eggersdorf, Gemeinde Bruckberg / Ndb.

Im nördlichsten Teil der Gemeinde Bruckberg und nördlich des Ortsteils Eggersdorf auf einem bewaldeten Bergsporn liegt der Burgstall Bocksberg auch Veichelberg oder in der Gegend auch “Giggerlberg” genannt.

Es handelt sich um einen fast vergessenen alten Adelssitz unweit der alten Handelsstraße zwischen Landshut und Mainburg.

Vitus Lechner berichtet in einer ausführlichen Dokumentation über diesen umfangreichen und mehrfach gegliederten Burgstall, über Lage, Wallgräben, Ziegelreste, die Stammtafel des Geschlechts der Wölfe und auch über geheimnisvolle Sagen.

PDF-Datei öffnenDen ausführlichen Bericht von Ortsheimatpfleger Vitus Lechner, können Sie in der PDF-Datei nachlesen:

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Essenbach

Markt Essenbach
Über Essenbach noch keinen Bericht erhalten.

Altheim

Zeitgenossen des Ötzi kamen bis nach Landshut

Nahe dem Altheimer Erdwerk bei Landshut, einer Befestigungsanlage aus der Jungsteinzeit, fand der Sammler Norbert Höffner aus Ergolding schon vor Jahren einen perfekt gearbeiteten Feuersteindolch, der ohne jeden Zweifel aus den Lessinischen Bergen (Monti Lessini) nördlichvon Verona stammt. Nun fand er in unmittelbarer Nähe eine gelochte Marmorscheibe.

Bericht fehlt leider 

Mettenbach

Der Schmuckerhof in Mettenbach aus dem 18. Jahrhundert

Mit seiner Familie hat Architekt Marco Burgmeier das aus dem 18. Jahrhundert stammende Haus seiner Oma in Mettenbach saniert. Als Kind faszinierten ihn die Größe und Bauweise des "Schmuckerhofs", heute ist das Haus mit seiner modern und ökologisch gestalteten Inneneinrichtung der Stolz der ganzen Familie.

Die Landshuter Zeitung berichtete darüber in der Serie “Denkmalgeschützte Anwesen im Landkreis” (4)
am 13. September 2014, nachzulesen in der PDF-Datei:

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Ergolding

Archäologische Ausgrabungen zeigen: Ergolding war das Oberzentrum in der Region

In Ergolding stößt man an allen Ecken und Enden auf archäologische Funde aus dem frühen Mittelalter. Die Erkenntnis, dass Ergolding zur damaligen Zeit ein wichtiges Oberzentrum im Isartal war, fasziniert den Kreisarchäologen Thomas Richter. Er spricht bei vier Grabungen von „spannenden Funden“, die wichtige Informationen geliefert haben und noch liefern werden.

Ausführlichen Berichte finden Sie in den PDF-Dateien:


PDF-Datei öffnen Geschichtliche Abhandlung über Ergolding und
                              seine Ortsteile

PDF-Datei öffnen Archäologische Grabungen Ergolding und Weng:
                              
PDF-Datei öffnen Ergolding, Vorträge des 33. Niederbayerischen Archäologentages


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Furth


Das Grabmal von Maria Theresia Maximiliana Cajetana Josepha Freyfrau von Mändl, geborene von Lodron auf Furth in der Pfarrkirche Vilsbiburg.

Ihr Gatte, der Vilsbiburger Mautner und Pfleger Johann Thaddäus Nicolaus Reichsfreiherr von Mändl wurde nach einem tödlichen Sturz vom Pferd, ebenfalls in der Pfarrkirche von Vilsbiburg begraben.
Grabplatte Freyfrau von Mändl Maria Theresia war eine geborene Reichsgräfin von Lodron auf Furth bei Landshut.
Ihr Gatte war der Reichsfreiherr Johann Taddäus von Mändl. Beide waren Mautner und Pfleger im Dienste der kurfürstlichen Herrschaft im Markt Vilsbiburg.
Mit 63 Jahren stirbt 1735 Johann Taddäus beim Vorritt der kurfürstlichen Gesellschaft, welche auf der Reise von Schloss Isarhofen nach Altötting war, bei Aich kurz nach Vilsbiburg – er fällt tot vom Pferd.
Die Gattin Maria Theresia übernimmt den Posten im kurfürstlichen Pflegamt Vilsbiburg bis zu ihrem Tode 1740. Ihr bezeichnendes Rotmarmor-Grabmal ist noch in der Pfarrkirche Vilsbiburg erhalten. Beide verband eine innige Liebe zur Wallfahrt Maria Hilf bei Vilsbiburg. Dieses vermochten beide auf ihren Grabmälern herausheben.
Maximilian Ludwig (*1639, †1700) Graf von Lodron war der eigentliche Gründer der Further Lodron-Linie. Die Vilsbiburger Pflegerin Maria Theresia war dessen Tochter.

Peter Käser

PDF-Datei öffnenDen ausführlichen Bericht des Heimatkundlers Peter Käser, Binabiburg, finden Sie in der PDF-Datei:

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Geisenhausen

Die Grenzbeschreibung des Bistums Freising und der Urpfarrei Hohenegglkofen vom Jahr 990/1000. Die Grenzbereinigung der Bistümer Freising und Regensburg im Jahr 1157 – bei Landshut, Geisenhausen und Diemannskirchen.

Bistumsgrenzen 1157 Vor der Bistums-Grenzbereinigung im Jahr 1157 waren Geisenhausen und der ganze heutige Landshuter Stadtbereich im Bistum Regensburg. Die Regensburger/Freisinger Bistumsgrenze war an der alten Hochstrasse, auch Römerstrasse genannt, nördlich von Landshut, links der Isar. 1157 wird der Regensburger Teil, von der Hochstrasse bis zur Isar gezogen. Als Ausgleich kommt der südliche Teil mit Geisenhausen, Diemannskirchen, Johannes- und Stephansbergham vom Bistum Regensburg zum Bistum Freising. Theo Herzog schreibt: „Hier wurde 1157 die Grenze des Bistums Regensburg von Altdorf und Ergolding her an die Isar vorgerückt. Seit 1157 ist die Isar bei Landshut Diözesangrenze, wodurch sich die spätere Stadt bis auf den heutigen Tag auf die Diözesen Freising und Regensburg verteilt“.
Irrtümlich sind die Nennung der Pfarrei, Pfarrsprengel und die Kirche von Vilsbiburg mit der Bistumsgrenzbereinigung des Jahres 1157 seit Jahren festgeschrieben. Und sie wird auch immer wieder für Nachforschungen irrtümlich verwendet. Die Grenzbereinigung von 1157 betrifft die Kirchen Diemannskirchen, Johannes- und Stephansbergham. Eine Pfarrei und Kirche Vilsbiburg wird dabei nicht genannt. In dieser Nachforschung werden die ältesten Freisinger Grenzenbeschreibungen vom Jahr 990/1000 in unserem Heimatbereich, einer Untersuchung zugeführt.
Ebenso werden die Grenzen der Urpfarrei Hohenegglkofen von 990/1000 beschrieben, die sich teilweise mit der Freisinger Bistumsgrenze deckten, und bis an die Große Vils reichten.
Letztendlich ist es die Grenzbereinigung des Jahres 1157, welche eine Grenzverschiebung bringt, die die Stadt Landshut bis heute in zwei Diözesen teilt; Geisenhausen, Diemannskirchen und Johannes- und Stephansbergham vom Bistum Regensburg zu Freising bringt.

Peter Käser, Zenelliring 43, Binabiburg

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Weihmichl

Das älteste Holzblockhaus in Niederbayern ist ein Wohnstallhaus aus Fichtenholz von 1618.

Das älteste Holzblockhaus Niederbayerns in Weihmichl begeistert die Denkmalschützer: Als Holzgebäude, das den 30-jährigen Krieg überstanden hat, ist es eine Seltenheit. Renoviert wurde es, mit Unterstützung vom Landesamt für Denkmalpflege, von einem Münchner Arzt, der es an eine Familie vermietet.

PDF-Datei öffnenDie Landshuter Zeitung berichtete darüber in der Serie “Denkmalgeschützte Anwesen im Landkreis” (7)
am 8. November 2014, nachzulesen in der PDF-Datei:

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Vilssattling

Vilssattling

Ein Ort und Kirche mit einer über 1000 jährigen Geschichte
Die Kirche von Vilssattling ist dem heiligen Martin geweiht

Kirche St. Martin, Vilssattling
Kirche St. Martin, Vilssattling Das Dorf Vilssattling befindet sich im Bistum Regensburg, Landkreis Landshut, Gemeinde Gerzen, Gemarkung Lichtenhaag (früher Gemeinde Lichtenhaag).
Der Bergsattel hat dem Dorf an der Vils den Namen gegeben „Vilssattling“. Das Kirchenpatrozinium des heiligen Martin von Tours weist auf einen karolingischen Königshof mit einer Kirchenstiftung hin, denn Martinskirchen wurden gerne im Eigentum des fränkischen Reiches Karls des Großen errichtet – Martin ist der Reichsheilige der Franken.

In einer Aufschreibung des Klosters St. Emmeran in Regensburg vom 2. Juli 900 geht es um den Tausch eines Waldes bei dem der Ort Satalara genannt wird. Beurkundet wurde der Tausch in Reisbach, und damit könnte der genannte Ort Satalara auch für Vilssattling stehen.

Auf einem Gewölbeschlussstein der Dorfkirche steht die Jahreszahl 1322. Diese soll an die Schlacht bei Mühldorf erinnern. Nach der Schlacht am 28. September 1322 zog König Ludwig (der Bayer) mit seinem Habsburger Gefangenen Friedrich dem Schönen auf dem Weg nach Regensburg in Richtung Isarübergang. Die Geschichte erzählt von einem Sturz des Kaisers vom Pferd in „Sattling“ in der Nähe von Gerzen. Da der Kaiser sich wohlbehalten erheben konnte, sollte als Dank an dieser Stelle eine Kirche errichten werden.

Noch im gleichen Jahr bekommen wir einen ganz genauen Hinweis: Der Pfarrer von Vilsbiburg wird genannt, da ein Vilsbiburger Bürger seinen Hof „in Vilsatlaeren“ an das Kloster St. Veit bei Neumarkt an der Rott stiftet.

Die Geschichte von Vilssattling ist gut nachvollziehbar.
Bei der Dorfkirche St. Martin stammen die Grundmauern des Langhauses aus dem 12./13. Jahrhundert. Ein mächtiger Turm lehnt sich südseitig an den Chorbau.

Interessant sind die um 1480 erstellten Flügel-Altartafeln. 1866 kamen sie zum Historischen Verein in Landshut, aber nun sind sie wieder in der Kirche an der Wand. Am Altar befinden sich Kopien.

» Ein kleines Dorf, eine kleine Kirche - aber mit einer großen Geschichte.

Peter Käser, Zenelliring 43/Binabiburg, 84155 Bodenkirchen

Einen ausführlichen Bericht des Heimatkundlers Peter Käser, Binabiburg, finden Sie in der PDF-Datei:

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Gemeinde Kröning

Die Gemeinde Kröning, im Hügelland zwischen Isar und Vils gelegen, hat ihren Namen von einem Höhenzug “Am Kröning” rechts der Isar. Bekannt ist der Kröning, also der Landstrich mit früher über 40 Hafnerorten, die bis an die Bina reichten, durch den vorhandenen hochwertigen Ton, aus dem die berühmte Kröninger Hafnerware, seit dem 14. Jahrhundert bis etwa 1930, gefertigt wurde.
Das Heimatmuseum Vilsbiburg ( www.museum-vilsbiburg.de ) hat die größte Sammlung Kröninger Hafnerware, dazu Modelle von Hafnerhäusern, Arbeitsgerät und eine umfangreiche Fotodokumentation
Kröning:

Nachstehend interessante Abhandlungen:
PDF-Datei: Ein Dampfross am Beginn des Niedergangs
PDF-Datei: Auch der Arme Poet besaß das Geschirr
PDF-Datei: Geschirr für das „Stille-Nacht-Land“. Reger Handel noch um                       1900
PDF-Datei: Produktfälschung im fernen Pustertal
PDF-Datei: Kröninger Ware aus Tiefen der Seen
PDF-Datei: Wichtige Dienstleister mit schlechtem Ruf, Karrenzieher und                       Kraxenträger
PDF-Datei: Mit 6 PS von der Bina nach Bozen
PDF-Datei: Der Feind steckt in den Glasuren - Häufige Bleivergiftung der                      Hafner
PDF-Datei: Hafner gab es auch in Vilsbiburg
PDF-Datei: Glanz und Elend der Kröninger Hafner
PDF-Datei: Wenn Südtiroler im Kröning heiraten
PDF-Datei: Der Kampf um das Blei im Geschirr
PDF-Datei: Kröning - Ein Leben im Landshuter Raum

 
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Gemeinde Tiefenbach

Ast

Bajuwarische Gräber aus Ast
Dass im Baugebiet Bielerfeld - Erweiterung Archäologische Ausgrabungen notwendig werden würden, war bereits seit langem klar, fanden doch bereits bei der Erschließung der bisherigen Bauparzellen in den Jahren 1992/1993 und 2003/2004 erfolgreiche archäologische Untersuchungen statt. Damals fanden die Archäologen die Reste einer befestigten Mittelpunktsiedlung aus der mittleren Jungsteinzeit, die an der Stelle des heutigen Baugebietes zwischen 4.900 v. Chr. und 4.500 v. Chr. existiert hatte. Diese Siedlung der Jungsteinzeit war von einem mächtigen, bis zu 2 m tiefen spitz zulaufendem Graben und einer anschließenden Palisadenwand umgeben. Im Inneren fanden sich mehrere der für die Zeit typischen, schiffsförmigen Häuser. Bei diesen Häusern handelte es sich um imposante Holzbauten mit einer Länge bis zu 30 m und eine Breite bis zu 9 m. Erste Sondagen der Kreisarchäologie in der geplanten Erweiterung, bereits im späten Winter dieses Jahres, erbrachten dann auch weitere Spuren dieser zentralen Siedlung des 5. Jahrtausends vor Christus.

Thomas Richter

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Gemeinde Altfraunhofen

Abt Gregor II. Kirmayr
Ein Altfraunhofener als Abt des Kloster Sankt Veit an der Rott

 Am 16. Oktober 1372 wird die Kirche von Vilsbiburg durch den niederbayerischen Herzog Friedrich an das Kloster Sankt Veit bei Neumarkt an der Rott übereignet. Und Vilsbiburg ist bis zur Säkularisation 1802 den Benediktinerpatres unterstellt, die als Vikare, die von St. Veit abgesetzte Pfarrei leiten. Das gute Leben in Vilsbiburg, fernab des strengen Konvents, vergleichen die Patres mit „der schönen Rachel“, im Gegensatz mit dem stupiden Klosterleben „der triefäugigen Lea“. Mancher in Vilsbiburg eingesetzte Vikar, kam als Abt in das Kloster St. Veit zurück.

Den in Altfraunhofen 1692 geborenen, späteren Abt Gregor II. Kirmayr schickte der St. Veiter Abt zum Studieren nach München und Salzburg. Der relativ junge Geistliche wurde 1721 zum Abt des Benedikinerklosters St. Veit gewählt. Er vertrat den Konvent als „Mitverordneter des Unterlandes“ auf den herzoglichen Landtagen in Landshut. Wo er die besondere Hochschätzung des Kurfürsten Maximilian Joseph erfuhr. Sechsspännig fuhr er mit der Kutsche zur Fronleichnamsprozession nach München.

Auf Stichen und Gemälden wird er mit einer Uhr dargestellt. Er konnte anhand der Uhr genau seine Sterbestunde voraussagen. 43 Jahre leitete er den Konvent, und nicht immer hatte er sich durch menschliche Stärke hervorgetan. Zu seinen Konventualen war er hart, unbeugsam und starrsinnig, bis zu seinem Tode im Jahr 1764.
Und dennoch hatte er viel geleistet und das Kloster mit seinen Bauten auf Vordermann gebracht – Abt Gregor II. Kirmayr – ein geborener Altfraunhofener.

© Peter Käser, Zenelliring 43/Binabiburg

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Gemeinde Wurmsham

Pauluszell

Pauluszell – Ein geschichtsträchtiger Ort mit Kirche

Pauluszell ist ein geschichtsträchtiger Ort inmitten des quellenreichen Hügel- und Holzlandes am Zellbach, der bei Biedenbach/Velden in die Große Vils fließt. Die ehemalige Gemeinde, die heute bei der Gemeinde Wurmsham und der Verwaltungsgemeinschaft Velden geführt wird, kann urkundlich belegt, auf eine über 1000jährige Geschichte zurückblicken.
Luftbilder vom Archäologen Klaus Leidorf erbrachten frühgeschichtliche Siedlungsspu-ren.
Schon die Nennung „zell“ deutet auf eine klösterliche Zelle hin, welche mit seiner Fraternität dem nahe gelegenen Kloster in Münster (Monasterium) dienen konnte. Immer eng verbunden war Pauluszell mit Velden und Eberspoint, die seit dem Jahr 903 unter der Administration des Hochstiftes Regensburg standen. Und alle Anwesen von Pauluszell gehörten noch 1760 zur Domkirche, dem Regensburger Hochstift.
In der Pfarrkirche Pauluszell befindet sich im Gewölbe das Wappen des Hochstiftes Re-gensburg. Die Kirche gehörte Jahrhunderte zur Pfarrei Velden im Bistum Freising.
Schon 889/891 kann eine Kapelle urkundlich erfasst wer-den. In der Konradinischen Matrikel des Jahres 1315 ist die Kirche als Filiale der Pfarrei Velden angeführt. Zum 1. Juli 1929 wird Pauluszell eine eigene Pfarrei und mit Wir-kung vom 1. Oktober 1972 dann dem Pfarrverband Velden zugeteilt.
Die Kirche hat das seltene Patrozinium Pauli Bekehrung, welches am 25. Januar gefeiert wird. In früher Zeit war bei der Kirche eine Allerseelenbruderschaft. 1859/60 wird von Grund auf ein neuer Turm erbaut. Mitte des 19. Jhds. wird die Kirche im Stil der Neugotik ausgestattet mit Hochaltar, Seitenaltären und Kanzel.
Die Pfarrkirche Pauluszell ist ein guter Ziegel-Backsteinbau des 15. Jhds. Das Bauwerk am Zellbach ist innen und außen in einem sehr guten Zustand.
Der spätgotische Bau mit schöner Innenausstattung ist einen Besuch wert.
Peter Käser

© Peter Käser, Zenelliring 43/Binabiburg

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