ArLan

ArLan   -   Verein für Archäologie und Bodendenkmalpflege Stadt und Landkreis Landshut e.V.

Wir freuen uns über Ihren Besuch auf unserer Website. Entdecken Sie mit uns die Spuren unserer Vorfahren und helfen Sie mit, diese zu bewahren. Nicht nur archäologische Relikte vergangener Jahrtausende, auch Bau- und Bodendenkmäler der neueren Zeit sind gefährdet und gehen oft unwiederbringlich verloren.
Unser gemeinnütziger Verein hat sich deshalb zur Aufgabe gestellt, die Belange der Archäologie und Bodendenkmalpflege zu fördern, zur Erhaltung historisch bedeutsamer Güter beizutragen und die Öffentlichkeit  für diese wichtigen Themen zu sensibilisieren

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Aktuelles

Das Vilstal - damals und heute

Eine interessante Website von Dr. Albert Niedermayer, 94428 Adldorf,  die mit vielen Fotos und Filmausschnitten einen Einblick in das frühere Zeitgeschehen gibt.
Einer Beschreibung des Vilstalradweges und einer Bilderstrecke von den Quellen bis zur Mündung mit kurzen historischen und kulturellen Anmerkungen folgen Informationen zu Naturdenkmälern, Mühlen, Geschichte, Tracht, Möbelkunst, Museen und den alten Bahnlinien. Es schließen sich an historische Bilder mit alten Stichen, sowie Bilder zum Vilstaler Brauchtum.
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Der Landshuter Höhenwanderweg, Teil 2, ist eröffnet

WanderkarteDer Abschnitt 1 von Buch am Erlbach bis Landshut hat schon viele Freunde gefunden. Nun ist auch der Abschnitt 2 von Landshut bis zur Landkreisgrenze Hüttenkofen, eröffnet. Die Wanderstrecke führt durch die Innenstadt, auf den Hofberg und dann über das Naturschutzgebiet “ehemaliger Standortübungsplatz”  auf den Isarhöhen entlang zu Geschichte, Bodendenkmälern, Natur und Kultur und zahlreichen schönen Aussichtpunkten.
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Bau- und Bodendenkmal Moserbräu

Der ehemalige Moserbräu mit seiner historischen Bausubstanz und einer Jahrhunderte langen gastronomischen Tradition bewegt seit Jahren die Gemüter.
Über das Schicksal des Hauses steht eine Entscheidung noch aus. Es liegt aber jetzt ein Bebauungsplan für den rückwärtigen Teil des Denkmals „Moserbräu“ vor. Damit wird bei der Bebauung in den Bereich eines  ausgewiesenen Bodendenkmals eingegriffen, welches mit hoher Wahrscheinlichkeit Spuren der Stadtentwicklung und des Lebens vergangener Jahrhunderte enthält.

Unser Verein hat nun seine Bedenken und Vorschläge zu diesem Bodendenkmal zusammengefasst und einen Brief an den Oberbürgermeister der Stadt Landshut, Herrn Rampf, geschrieben.
PDF-Datei öffnenDas Anschreiben und die Antwort finden Sie in der PDF-Datei.

Arlan ist im Leader-Programm Landshut vertreten

Das Leaderprogramm ist ein EU-Förderprogramm zur Stärkung des ländlichen Raums. Der Landkreis Landshut ist offiziell als Leader-Region anerkannt und hat zahlreiche Projekte, nach dem Motto “Bürger gestalten ihre Heimat”, eingereicht und vorgestellt.
Unser Verein engagiert sich bei der Planung und Verwirklichung des Landshuter Höhenwanderwegs.
Er führt entlang den Isarhangleiten von Buch bis Hüttenkofen. Nicht nur die interessanten archäologischen Bodendenkmäler unseres Gebietes sondern vor allem auch Geschichte und Kultur sollen dem Wanderer näher gebracht.
36 Schautafeln führen den Wanderer zu vielen Aussichtspunkten und Sehenswürdigkeiten.
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Eine besondere Ehrung durch die Stadt Landshut

Werner-Hübner-Weg, Archäologe 1921 - 2013Die Archäologie hat offensichtlich bei der Stadt Landshut einen hohen Stellenwert. Im neu erschlossenen Wohngebiet Schönbrunner Wasen erinnern nun mehrere Wege und Straßen an bekannte Persönlichkeiten, die sich um Archäologie und Geschichte verdient gemacht haben.
Eine besondere Freude für unseren Verein ist die Ehrung für unser  verstorbenes Gründungs- und Ehrenmitglied Werner Hübner.

Arlan ist Mitglied im Arbeitskreis Erdstallforschung

Der Arbeitskreis für Erdstallforschung ist eine Interessengemeinschaft, die sich ehrenamtlich für die Erforschung, Dokumentation und Sicherung der Erdställe und deren dauerhaften Erhalt einsetzt. Er dient als Ansprechpartner für Erdstallbesitzer und bildet die Schnittstelle zum Landesamt für Denkmalpflege.
Erdställe sind künstlich angelegte unterirdische Gangsysteme, deren Entstehung und Nutzung noch weitgehend rätselhaft ist. Die Bezeichnung Erdstall bedeutet  “Stelle” in der Erde, ähnlich dem Wort Burgstall, das auf den ehemaligen Standort einer Befestigungsanlage hinweist.
Ausführliche Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Website: www.erdstall.de

Autoren gesucht

Oft gibt es noch Zeitzeugen, die uns helfen können, altes Wissen, Begriffe oder Ereignisse nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Zum Beispiel:  Fotos, Urkunden, Hofnamen, alte Arbeitsmethoden und Handwerkskunst oder ausgestorbene Berufe. Unsere Website stellt dafür eine Plattform zur Verfügung, die durch ehrenamtliche Arbeit fachkundiger Autoren laufend erweitert wird. Wir würden es begrüßen, wenn aus dem Leserkreis weitere Ergänzungen kämen und freuen uns über jeden Beitrag zu archäologischen und geschichtlichen Themen aus Stadt und Landkreis Landshut.
Wichtig: Jeder Autor ist für Inhalt und Beachtung des Urheberrechtsgesetzes in vollem Umfang selbst verantwortlich.
Der Verein ARLAN haftet nicht für Texte, Grafiken und Bilder, sondern geht davon aus, dass die Nutzungsrechte beim Autor liegen.

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Termine

Unser Vereinsabend findet in der Regel jeweils am zweiten Freitag des Monats statt, mit wechselnden Themen und Vorträgen, im Gasthaus Proske, Weidenstraße 2, 84030 Ergolding (Tel: 0871 71822), Beginn 19.30 Uhr. Auch Gäste sind herzlich eingeladen.

Vereinsabend am Freitag, 9. Februar 2018, 19.30 Uhr

Die Kelten im Blick: Die Viereckschanze von Teufstetten im Landkreis Erding zeichnete sich im SojaBewuchs 2012 hervorragend aus der Vogelperspektive ab. Luftbild: Harald Krause.
Viereckschanze Teufstetten

Quadratisch. Praktisch. Gut.

Keltische Viereckschanzen im Erdinger Land im Spiegel aktueller Forschungsergebnisse.

Vortrag: Harald Krause M.A. (LMU München/Museum Erding)

Um keltische Viereckschanzen ranken sich bis heute viele Geheimnisse. Sie faszinieren Wissenschaftler und Heimatforscher gleichsam seit vielen Generationen. Waren es heilige Bezirke oder sogar religiöse Kultstätten mit Tempelbauten und Opferschächten? Oder „profane“ befestigte landwirtschaftliche Gehöfte die im direkten Zusammenhang mit den stadtartigen keltischen Oppida zu interpretieren sind? Dem Rätsel der Keltenschanzen ist die archäologische Forschung in den letzten Jahrzehnten ein großes Stück näher gekommen, Ausgrabungen in Bayern und Baden-Württemberg konnten ein wenig Licht  in das Dunkel der Geschichte kurz vor der Zeitenwende bringen.

Oft liegen die oft fußballfeldgroßen Wall-Graben-Anlagen der späten Keltenzeit versteckt in Wäldern. Denn nur dort konnten Sie über 2000 Jahre eindrucksvoll erhalten bleiben – verschont vor landwirtschaftlicher Einebnung und Erosion. Das Verbreitungsbild der Anlagen hat sich durch moderne Prospektionsmethoden wie Luftbildarchäologie und die Auswertung von digitalen Geländemodellen allerdings gravierend verändert.

Der Archäologe Harald Krause bietet in seinem reich bebilderten Vortrag Einblick in den aktuellen Forschungsstand zu den Keltenschanzen im Allgemeinen und am Beispiel des Erdinger Landes die ersten Ergebnisse einer Detailstudie einer ausgewählten Kleinregion. Denn mit über 30 bekannten Viereckschanzen stellt der Landkreis Erding eine der fundreichsten Regionen dieser Denkmalgattung Süddeutschlands dar.
Der Referent ist Doktorand an der LMU München und sein mehreren Jahren Leiter des Museums Erding sowie Vorsitzender des Archäologischen Vereins Erding e.V.

 

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